Am 8. Oktober 2026 wurde die Turnhalle des Gymnasiums Herzogenaurach in der dritten und vierten Unterrichtsstunde zum Treffpunkt der gesamten Schulgemeinschaft: Bei der von der AK Vollversammlung organisierten Veranstaltung standen Gemeinschaft, Humor, jedoch auch die demokratische Mitbestimmung der Schülerinnen und Schüler im Mittelpunkt. Das große Thema des Tages: die „Herzi“-Awards – ein eigens für die Vollversammlung ins Leben gerufener Preis.
Bühne frei für die „Herzis“!
Mit dem bewährten Moderationsteam Felix Nieh und Samuel Erzen (beide Q13) an der Spitze führte ein großes Team durch die Veranstaltung. Weitere Moderatorinnen (Xenia Alanocak aus der Q13 sowie Lena Baumgarten, Maria Cecilia Moreira Fagundes, Elisabeth Spielhaupter aus der Q12) unterstützten das Programm während der gesamten Vollversammlung – sei es am roten Teppich, bei Interviews mit Beteiligten oder bei den abwechslungsreichen Challenges. So sorgte das engagierte Moderationsteam gemeinsam für einen lebendigen, abwechslungsreichen und unterhaltsamen Vormittag.

In der Kategorie „Beste Regie“ ging der Preis an den Schulleiter Herr Frisch. Als „Best Newcomer“ wurden die neuen Kolleginnen und Kollegen vorgestellt, die das Schulleben künftig mitgestalten werden. Den ehemaligen Schülersprechern und Sprecherinnen Lars Hertwich und Joanna Jin wurde für ihr „Lebenswerk“ gedankt. Der Titel „Bester Supporting Act“ würdigte die Verbindungslehrkräfte Herrn Schmied und Frau Iberer, die die Schülerschaft bei ihren Anliegen unterstützen und begleiten.
Auch die Unterhaltung kam nicht zu kurz: Bei der Challenge zum Thema „Beste fremdsprachige Leistung“ waren die Lachmuskeln gefragt. Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte mussten Jugendwörter bzw. „Boomer-Wörter“ erraten – eine Herausforderung, bei der sich zeigen sollte, wer sprachlich wirklich den Überblick über die verschiedenen Generationen hat.

Für einen besonders unterhaltsamen Abschluss sorgte das „Dance-Battle“ der beiden Lehrkräfte Herr Pohl und Herr Vogel. Mit dieser Aktion endete eine abwechslungsreiche Vollversammlung, die Information und Unterhaltung gelungen miteinander verband.
Ein herzliches Dankeschön gilt dem AK Vollversammlung für die Organisation, dem Moderationsteam für die souveräne Führung durch das Programm. Ebenso muss dem AK Technik und dem Gymag-Team gedankt werden, die mit ihrer Unterstützung für einen reibungslosen Ablauf sorgten.
Demokratie zum Mitmachen: Die Wahl der Schülersprecherinnen und Schülersprecher
Nach dem unterhaltsamen Programm wurde es ernst: Im Anschluss an die Vollversammlung fand die Wahl der neuen Schülersprecherinnen und Schülersprecher statt. Sieben Kandidatinnen und Kandidaten stellten sich zur Wahl. Die rund 1250 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums waren aufgerufen, ihre Stimme abzugeben und damit die Interessenvertretung ihrer Schülerschaft aktiv mitzubestimmen. Drei Kandidatinnen und Kandidaten wurden gewählt. Es setzen sich Daniel Katschinski (9e), Lisa Jäger (11a) und Cosima Engelhardt(Q12) durch. Unterstützt werden sie in diesem Jahr von der weiter amtierenden Schülersprecherin Natalie Wotschadlo (Q13).
Die Wahl ist ein wichtiger Bestandteil des demokratischen Lebens an unserer Schule. Sie macht deutlich, dass jede Stimme zählt und dass Mitbestimmung nicht nur ein theoretischer Begriff aus dem Unterricht ist, sondern im Schulalltag ganz konkret gelebt werden kann. Die Schülerinnen und Schüler konnten sich mit den Kandidatinnen und Kandidaten auseinandersetzen, eine eigene Entscheidung treffen und so Einfluss darauf nehmen, wer ihre Anliegen künftig vertritt.
Mit der Wahl übernehmen die neuen Schülersprecherinnen und Schülersprecher eine wichtige Aufgabe: Sie sind Ansprechpartner für ihre Mitschülerinnen und Mitschüler, bringen Ideen und Wünsche ein und setzen sich für die Interessen der Schülerschaft ein.

Ein neues Team und viele Erwartungen
Auch die Verbindungslehrkräfte freuen sich auf die Zusammenarbeit mit den neu gewählten Schülersprecherinnen und Schülersprechern. Gemeinsam können sie Projekte anstoßen, Anliegen aufgreifen und das Schulleben aktiv mitgestalten.
Nun darf man gespannt sein: Welche Ideen werden umgesetzt? Welche Vorhaben nehmen Gestalt an? Und natürlich stellt sich die Frage, ob alle Wahlversprechen eingehalten werden.
Die Vollversammlung am 8. Oktober hat gezeigt, wie vielfältig Schulgemeinschaft sein kann: Sie bietet Raum für Humor, Anerkennung und Begegnung – und schafft zugleich die Möglichkeit, Demokratie ganz praktisch zu erleben. Mit der „Herzi“-Verleihung und der anschließenden Wahl wurde deutlich, dass am Gymnasium Herzogenaurach nicht nur gemeinsam gelernt, sondern auch gemeinsam gestaltet und entschieden wird.
Carina Iberer, Adrian Schmied