Sommerkonzert 2026 mit rund 500 Gästen
Mit einem abwechslungsreichen Programm zwischen Klassik, Pop, Rock und Jazz begeisterte das Gymnasium Herzogenaurach beim diesjährigen Sommerkonzert rund 500 Besucherinnen und Besucher. Die bis auf den letzten Platz gefüllten Zuschauerränge der Turnhalle bildeten den eindrucksvollen Rahmen für einen Konzertabend, an dem mehr als 180 Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Lehrkräften, Eltern und Ehemaligen musizierten.
Bereits das Vororchester und der Unterstufenchor eröffneten den Abend mit viel Spielfreude. Im weiteren Verlauf zeigte sich die ganze musikalische Bandbreite der Schule: Die Bigband sorgte mit „California Dreaming“ und insbesondere „Valerie“ für sommerliche Atmosphäre. Einen besonderen Höhepunkt setzte dabei Sängerin Skyler Radosavljevic (Q12), die mit ihrer ausdrucksstarken, souligen Stimme und großer Bühnenpräsenz das Publikum begeisterte.
Auch die Schulbands District8 und Crazy/DC überzeugten mit energiegeladenen Rock- und Popklassikern, bevor der Große Chor und das Schulorchester den zweiten Konzertteil prägten. Eindrucksvoll war dabei nicht nur der kraftvolle Chorklang, sondern auch die kreative Percussion-Begleitung, bei der auf den Congas nicht nur die Trommelfelle, sondern auch die Instrumentenkorpusse zur Klangerzeugung genutzt wurden. Einen weiteren Gänsehautmoment schuf der gemeinsame Auftritt von Chor und Orchester mit „(I've Had) The Time of My Life“ aus Dirty Dancing, das durch ein engagiertes Trompetensolo von Julius Weitner (10E) besondere Akzente erhielt.
Eine Besonderheit des Schulorchesters ist seine generationenübergreifende Besetzung: Neben Schülerinnen und Schülern musizieren hier auch Lehrkräfte, Eltern sowie ehemalige Schülerinnen und Schüler gemeinsam. Dieses Miteinander über Altersgrenzen hinweg verleiht dem Ensemble einen ganz eigenen Charakter und macht das Konzert zugleich zu einem sichtbaren Ausdruck der Schulgemeinschaft.
Durch den Abend führten Johanna Kolb (Q12) und Stella Ramsey (Q12) mit Charme, Witz und sicherem Gespür für den richtigen Ton. Musiklehrer Jakob Dürschinger dankte am Ende allen Mitwirkenden; nicht nur den Musikerinnen und Musikern, sondern ebenso den Bühnen- und Tontechnikteams sowie den Moderatorinnen, deren Einsatz maßgeblich zum Gelingen des Konzertabends beitrug.
Für einen emotionalen Schlusspunkt sorgten schließlich alle Ensembles gemeinsam mit „Applaus, Applaus“ von den Sportfreunden Stiller. Das Publikum dankte mit langanhaltendem Beifall und erhielt eine willkommene Zugabe.
Auch Schulleiter Ralph Frisch zeigte sich beeindruckt vom Engagement aller Beteiligten: „Ich bin wirklich begeistert!“ Als besondere Anerkennung kündigte er an, dass alle am Konzert beteiligten Schülerinnen und Schüler, Musikerinnen und Musiker ebenso wie die Technikteams, am folgenden Schultag die ersten beiden Unterrichtsstunden frei erhalten.
Dem gelungenen Konzert gingen viele Monate intensiver Vorbereitung voraus. Neben den wöchentlichen Proben der Wahlkurse investierten die Ensembles zusätzliche Probentage und viel persönliche Zeit in die Vorbereitung. Gerade dieses gemeinsame Arbeiten auf ein großes Ziel hin macht das Sommerkonzert zu weit mehr als einer musikalischen Aufführung.
Das Konzert ist ein fester Bestandteil des Schullebens und besitzt weit über die Musik hinaus pädagogische Bedeutung. Auf der Bühne erleben Schülerinnen und Schüler Selbstwirksamkeit, übernehmen Verantwortung, wachsen an ihren Aufgaben und erfahren, was durch Ausdauer, Teamgeist und gegenseitige Unterstützung gemeinsam entstehen kann. Solche Erlebnisse prägen oft weit über die Schulzeit hinaus und machten auch das Sommerkonzert 2026 zu einem Abend, der vielen Beteiligten und Gästen noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Text/Bild: Johannes Knoblach
Bild: Auftritt aller Ensembles mit dem Schlussstück „Applaus, Applaus“ der Sportfreunde Stiller
